Kleiner Burger-Test: Aldi’s Irische Angus Burger vs. Kettyle Guinness Beef Burger

Guinness Premium Beef Burgers
Aldi Irische Angus Burger

Bei unserem letzten Besuch im Supermarkt lagen zwei nahezu identische Produkte im Einkaufskorb: Die Burger-Patties von Aldi und Kettyle. Nun war es an der Zeit, diese zwei gegeneinander antreten zu lassen.

Auf dem ersten Blick fällt schon die gröbere Verarbeitung des Kettyle bzw. Guinness Produktes auf, was sich später auch in der Konsistenz des Burgers zeigt. Den Aldi Burger finden wir im Vergleich etwas zu gummiartig. Wenn schon nicht selbstgemacht, tut es auch ein halbwegs vernünftiger Burger-Patty, da müsste es nicht unbedingt Angus-Fleisch sein.

Der Guinness Burger verliert ordentlich an Fett (obwohl weniger drin sein soll?) und demzufolge auch an Größe, ist aber dennoch unser „Testsieger“. Über den Geschmack lässt es sich allerdings streiten: Was für den Guinness Fan kein Problem ist, könnte für Leute ohne Faible für Guinness schwierig werden: Er schmeckt seeeehr nach Guinness und überdeckt nahezu jeden Fleischgeschmack.

Nährwerte:
100g Aldi Burger: 1055 kJ (252 kcal), Fett: 20 g, KH: 0 g
100g Kettyle Guinness Beef Burger: 880kJ (210 kcal) Fett: 15g, KH: 3,5 g

Kanoodle D1 – Marlborough St

Angelockt von der einprägsamen Werbung letztes Jahres bot sich jetzt die Gelegenheit, mal eine Filiale von Kanoodle zu besuchen. Glücklicherweise befand sich das Kanoodle D1 nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft in Dublin entfernt.

Der Laden ist in zwei Etagen unterteilt: in das lebhafte (wegen der Küche und Abholtheke) Erdgeschoss und in einen fensterlosen Gastraum im Kellergeschoss, wo sich auch die Toiletten befinden. Der „Keller“ war bei unserem Besuch schwer zu erreichen, da der sowieso schon kleine Abgang und die schmale Treppe von Motorradzubehör versperrt wurde.

Das Ambiente erinnert an eine Mischung aus Bierzelt und Abstellkammer, aber durch die Deko und ein Wandgraffiti wirkt es doch freundlich.

Wir hatten Pad King Chicken + Steamed Rice und The Kanoodle für jeweils 10.95 EUR. Nicht ganz günstig, aber durchaus den Preis wert, denn die Portionen sind üppig bemessen, es gab reichlich frisches (!) Gemüse, und lecker war es auch.

Die Toiletten erreicht man mit einem auf der Quittung aufgedruckten Code. Wohl, um die Klotouristen abzuhalten 😉

Allesamt ein guter Thai-Nudel-Imbiss. Zu Empfehlen ist die Mittagszeit, da es dann auch besondere Angebote gibt.

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Whiskey Grillen in Eppstein

Vergangenes Wochenende luden Mareike Spitzer (irish-whiskeys.de) und Michael Pauli (True Malt) zum Whiskey-Grillen am Bahnhof Eppstein ein. Dort sorgte das Team von der „Wunderbar Weite Welt“ für einige Leckerbissen.
Begleitet wurde das Menü von passenden Whiskeys. Sogar eine Rarität (noch nicht im Handel) durfte man Verkosten.

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Dudelsackmusik von Jens Kapalczynski

Den Anfang (Gruß aus der Küche) machte Tzatziki  mit Zitronen Oliven. Dazu gab es den Coomara Poitin gemischt zu einem (für meinen Geschmack etwas zu bitteren) Cocktail.

Als Vorspeise wurden Garnelen-Spieße auf Sommersalaten mit Limetten-Aioli zusammen mit dem St. Patrick’s Whiskey serviert.

Der erste Hauptgang, begleitet von einem Barr an Uisce Single Malt, bestand aus Marinierten Rindfleisch-Pinchitos auf Couscous mit Salsa und Maiskolben. Leider etwas ungleichmäßig zubereitet, so waren unsere beiden Portionen sehr unterschiedlich gebraten (well done und englisch).

Unbegleitet von einem Gang gab es auch eine Deutschlandpremiere: den 11 Jahre alten  Tipperary „The Rising“. Ein für unseren Geschmack sehr milder Whiskey. Bald gibt es ihn auch im Handel -„die Iren nehmen es mit der Zolldeklarierung nicht sehr genau, darum hängt meine Lieferung seit drei Wochen beim Zoll fest“, erklärte uns Mareike 😉

Dann folgte ein, ebenfalls leider etwas ungleichmäßig gebratener, Lammrücken mit Raviolo la Violette, Ratatouille und Kräuterjus.

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Die Whiskeys des Abends

Auch jetzt gab es einen Whiskey zwischen dem Hauptgang: den Barr an Uisce Small Batch Blended.

Das letzte der drei (!) Hauptgerichte bestand aus Chuletas California mit Grillkartoffel und Sour Cream, kräftig gewürzt passte es hervorragend zum vorletzten Whiskey des Abends: Blackrock Single Malt.

Den Abschluss dieses abwechslungsreichen und kurzweiligen Abends bildeten der klare Favorit von Mareike zusammen mit Gebratener Ananas, Zimt-Eis und Preiselbeerschaum: der Muldoon Likör.

Begleitet wurde der Abend zwischen den Gängen mit typisch keltischer Dudelsackmusik von Jens Kapalczynski (Clan Pipers Frankfurt).

Gegen 23:00 Uhr war dieser Abend dann leider schon vorbei, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 

Subway Galway Shopping Centre

Auf der verzweifelten Suche nach etwas Essbarem am frühen Morgen fiel unsere Wahl auf den Subway im Galway Shopping Center.
Die Subways in Irland waren die ersten welche uns für das Flatbread begeistern, das es mittlerweile auch in Deutschland gibt. Mmmmh!

Dort gibt es bereits einige lecker Variationen. U.a. mit Meatballs und einigen Breakfast-Subs. Darunter auch die „Traditional-Irish-Breakfast-Sausages“.
Am Anfang hab ich diesen Würstchen nichts abgewinnen können, war ich doch vom heimischen Würstchenmarkt verwöhnt. Hat sich aber mittlerweile grundlegend geändert und ich finde, diese Würstchen gehören einfach dazu.

Also hatte ich die Herausforderung angenommen, das „Full-Irish-Breakfast“ mal in die Hand zu nehmen. Sprichwörtlich. Ich bestellte ein Sub mit Bacon, Sausages und Eggs. Herausgekommen ist die Mischung unten.

Lange Rede kurzer Sinn: Spart euch das, es schmeckt so wie es aussieht. Zu viel Mayonaise, Eier ohne Geschmack, Wurst aufgewärmt. Die Veggie-Variante war mit einer Scheibe Käse, einigen faden Tomatenscheiben und der unvermeidlichen Mayonaise ausgestattet – und satt wurde man davon auch nicht…

Das ist aber (zum Glück) nicht generell bei Fast Food und Irish Breakfast so. Wie es (geschmacklich) besser geht, wird uns in den kommenden Tagen noch SuperMac’s zeigen. Dort waren wir am Ende sogar 2x 🙂

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O’Hehirs Bakery & Cafe

Dieser kleine Snack stammt eigentlich aus der Not heraus, denn gänzlich ungestärkt wollten wir an diesem Tag nicht von Galway in den Norden aufbrechen. So wurde schnell im Galway Shopping Centre bei O’Hehirs ein Sandwich geholt. Aber nicht etwa schon fertig belegt, sondern schön selber nach eigenem Geschmack belegen lassen..

Dieses kleine Cafe wird auch von Einheimischen gerne besucht, um schnell einen Kaffee und ein Scone zu essen. Wenn man allerdings die volle Auswahl möchte, sollte man etwas früher als wir dort eintreffen, denn bereits um 10:00 Uhr war die Auswahl schon etwas eingeschränkt.

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