Mulroy’s Gastropub, Castlebar

Mulroy’s Gastropub liegt in den hinteren Räumlichkeiten des Restaurant Seasons. Hier findet der Bierliebhaber eine feine Auswahl von heimischen Bieren lokaler Brauereien.

Das Essen ist typisch für einen Gastropub: Schnörkellos und handfest. Die ideale Vorbereitung für einen bierreichen Abend. Da wir aber mit dem Auto unterwegs waren, war nur das Connacht Champion für mich in die Wahl gekommen.

Das Personal wirkte leider auf uns etwas gelangweilt, ja fast schon genervt von unserem Besuch. So dauerte es ziemlich lange, bis sich jemand für uns interessierte. Da waren die 1-2 Thekengäste offenbar wesentlich interessanter.

Die fehlende Lust setzte sich leider auch beim Essen fort. Unsere Vorspeise, die frittierten Knoblauch-Pilze, waren mit Mayonaise aus der Tube angerichtet, Knoblauch schmeckte man kaum.

Der Burger war unterer irischer Durchschnitt. Das Beef-Patty war etwas zu lange auf dem Grill, das Dressing fehlte. Der Bun war kühl und nicht zubereitet. Einen Moment auf dem Toaster / Pfanne hätte ihm sicherlich nicht geschadet. Der Salat war ebenfalls etwas lasch, wie auch die Chips. Das Steak auf dem Sandwich war vielleicht das Highlight unseres Dinners, aber auch hier wäre es kein Fehler gewesen, das Brötchen kurz aufzubacken – die Konsistenz würde ich knatschig nennen.

Zum Glück hatten wir noch eine längere Fahrt vor uns, denn nach dem Essen gab es keine Aufmerksamkeit – und damit eben auch keine Getränke – mehr. Warum also länger hier bleiben?

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Donnelly’s of Barna

Husband Daycare CenterAuf unserem Weg von Galway nach Rossaveel fiel uns dieses Seafood-Restaurant mit seinem „Husband-Daycare-Center“ auf – Werbung wirkt also 🙂 .

Nicht ahnend, das wir später abends dieses Restaurant aufsuchen würden.

Die Bedienung war freundlich, wenn auch teilweise etwas zu prominent. Auch das Wort „folks“ hatte er besonders gern. Ein bisschen mehr Abstand vom Gast hätte gut getan.

Wir hatten Lachs und Hecht.  Beide waren etwas zu fettig (s. Bild), was uns später am abend etwas auf den Magen schlug.
Die Beilagenkartoffeln waren nix besonderes, aber auch diese hatten einiges von der Butter abbekommen. Der Lachs war gut, wenn  auch das Zitronen-Kräutersalz etwas zu viel des guten war.
Beim Hecht trübten die Gräten das Essen etwas, waren sie doch mehr als wir sonst gewohnt waren.

Schön fanden wir die große Flasche (Leitungs-)wasser, welches leider etwas zu sehr nach Leitungswasser  geschmeckt hat. Da hätte vielleicht eine  Zitrone o.ä. gut getan.

  • http://www.donnellysofbarna.com/

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The Roadside Tavern

Oh ja, die Roadside Tavern. Mittlerweile ein Must-Go bei unseren Besuchen in den Westen Irlands und das (meiner Meinung nach) aus zwei guten Gründen: Hausgemachtes Bier + Lachs aus dem „Burren Smoke House“ nebenan.
Das auf dem Weg in die Stadt Lisdoonvarna gelegene bunte Haus hat leider nur wenige Parkplätze direkt vor der Tür, man kann aber die Parkplätze des Burren Smoke House nebenan mitbenutzen.
Den frischen geräucherten Lachs gibt es dort auch für den Hausgebrauch zu kaufen. Leider konnten wir uns mangels passender Kühlmöglichkeiten nicht selbst davon überzeugen. Aber glücklicherweise gibt es den auch im Restaurant direkt neben an seeeeeehr lecker zubereitet.
Die Bedienung ist sehr auf zack (am Ende genügte ein Blick Richtung Theke und der Bier-Nachfüll-Prozess startete :))
Regelmäßig gibt es kleine Musik-Sessions mit lokalen Musikern.
Meine Empfehlung: Hot and Cold Smoked Salmon Tagliatelle (s. Bild) und dazu das sehr süffige „Burren Black“.

Das Restaurant ist Teil des Burren Food Trails, welcher auch ein paar schöne Überraschungen rund um den Burren bereithält! Dazu aber später mehr.

Links:

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The Tavern Murrisk

tavern aussenBei der direkt am Wild Atlantic Way gelegenen Bar und Restaurant waren wir bereits zweimal zu Gast. Schon im Vorbeifahren merkt man schnell, das man es hier mit keinem herkömmlichen Pub zu tun hat, denn die (etwas) gewöhnungsbedürftige Aussenfassade (rosa) lädt dann doch zum näheren Betrachten ein.

Drinnen erwartet den Biertrinker gleich eine Überraschung: Hier gibt es nicht nur Guinness vom Fass, sondern auch 3 etwas seltenere Craft Bier-Sorten lokaler Brauereien (West Mayo Brewery, Reel Deel Brewery und Mescan). Diese Biere ergänzen das bodenständige, handwerklich gut zubereitetes Irische Essen wunderbar.

tavernbeer2Jedoch sollte man reservieren oder sich auf eine etwas längere Wartezeit einstellen, denn bei jedem unserer zwei Besuche war das Restaurant ausgebucht. Aber glücklicherweise war an der Bar noch Platz und man konnte die Wartezeit mit einem Craft-Bierchen gut überbrücken. Bei unserem Besuch war „Carrig Irish Lager“ am Zapfhahn.

Bei unserem letzten Besuch gab es Beef Lasagne sowie Lamb Shank (sehr zart und geschmacklich wirklich klasse).

 

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Pub Review: The Church

„The Church“ hat eine schöne und geschichtsträchtige Vergangenheit: Hier wurde u.a. Arthur Guinness (ja, genau, DER Arthur Guinness) im Jahre 1761 getraut. Damals noch als  St. Mary’s Church bekannt, ist sie seit Ende 2005 als Pub/Restaurant eröffnet.

Es gibt sowohl Bar Food als auch Restaurant-typisches Essen.
Die Bedienungen sind freundlich, wenn nicht gerade zu viel los ist. Dann kann es schonmal zur überhasteten „Abfertigung“ kommen.

Fazit: Es lohnt sich, „The Church“ einen Besuch abzustatten, schon alleine wegen der Location.

Pub Review: The Quays, Temple Bar

Es ist schon fast zu Gewohnheit geworden, das wir den ersten Abend auf irischem Boden im „Quays“ respektive „The Old Mill“ verbringen.

Diese beiden Gaststätten sind ähnlich aufgebaut, neben dem Quays befindet sich die Bar, welche (meinem Kenntnisstand nach) nur Beer & Pub Grub ausgibt.

Das Essen ist irischer Durchschnitt, schmeckt gut und die Chips waren ordentlich geschnitten.

Negativ aufgefallen ist uns: Die Küche befindet sich nahezu unabgetrennt vom Gastraum, d.h. nach 1-2 Stunden riecht man als ob man mit dem Fish in der Fritteuse mitgeschwommen wäre. Etwas störend ist die Musik, welche sich nach ca. 45 Minuten wiederholt.

Fazit: Gutes Essen, aber preislich sehr an Temple-Bar Touristen orientiert (is‘ ja klar, ist ja mitten in Temple Bar)