Guinness-Dip

Auch in Irland verbringt man mal einen Abend mit Knabberkram vor dem Fernseher. Ein bisschen Abwechslung kommt mit diesem Dip auf den Tisch:

  • 120g Frischkäse, Doppelrahmstufe (z.B. Buko „Der Sahnige“)
  • 120g Cheddar, gerieben
  • 50ml Guinness
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1/8 TL Worcestershiresauce

Frischkäse, Knoblauch, Cheddar, Worcestershiresauce und Guinness in der Küchenmaschine (alternativ mit dem Pürierstab) fein pürieren, in eine Schüssel geben und für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen. Keine Sorge: am Anfang ist der Dip sehr flüssig, das ändert sich aber im Laufe der Kühlzeit.

Sehr lecker dazu sind die klassischen Ritz-Cracker, wer es extravaganter mag sollte diese hier mal probieren.

 

Subway Galway Shopping Centre

Auf der verzweifelten Suche nach etwas Essbarem am frühen Morgen fiel unsere Wahl auf den Subway im Galway Shopping Center.
Die Subways in Irland waren die ersten welche uns für das Flatbread begeistern, das es mittlerweile auch in Deutschland gibt. Mmmmh!

Dort gibt es bereits einige lecker Variationen. U.a. mit Meatballs und einigen Breakfast-Subs. Darunter auch die „Traditional-Irish-Breakfast-Sausages“.
Am Anfang hab ich diesen Würstchen nichts abgewinnen können, war ich doch vom heimischen Würstchenmarkt verwöhnt. Hat sich aber mittlerweile grundlegend geändert und ich finde, diese Würstchen gehören einfach dazu.

Also hatte ich die Herausforderung angenommen, das „Full-Irish-Breakfast“ mal in die Hand zu nehmen. Sprichwörtlich. Ich bestellte ein Sub mit Bacon, Sausages und Eggs. Herausgekommen ist die Mischung unten.

Lange Rede kurzer Sinn: Spart euch das, es schmeckt so wie es aussieht. Zu viel Mayonaise, Eier ohne Geschmack, Wurst aufgewärmt. Die Veggie-Variante war mit einer Scheibe Käse, einigen faden Tomatenscheiben und der unvermeidlichen Mayonaise ausgestattet – und satt wurde man davon auch nicht…

Das ist aber (zum Glück) nicht generell bei Fast Food und Irish Breakfast so. Wie es (geschmacklich) besser geht, wird uns in den kommenden Tagen noch SuperMac’s zeigen. Dort waren wir am Ende sogar 2x 🙂

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Smoked salmon tagliatelle with Whiskey

 

Die irische Küche kann auch modern, wie nachfolgendes Rezept zeigt. Wir benötigen

  • 400g frische Tagliatelle
  • 2 EL weiche Butter
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 150g Räucherlachs, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Whiskey (z. B. Kilbeggan)
  • 125 ml Kochsahne
  • 1 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen. Die Schalottenwürfel zugeben und weich dünsten, dann den Lachs zugeben und erhitzen, bis er hell wird.
  2. Währenddessen die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
  3. Den Whiskey zum Lachs geben und köcheln lassen, bis der Alkohol verdunstet ist.
  4. Die Sahne zufügen und durcherhitzen, dann die Soße mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.
  5. Die abgetropften Nudeln und Petersilie in die Soße geben, gut durchrühren.
  6. Auf vorgewärmten Tellern sofort servieren.

Davon werden 2 Personen satt 🙂

 

Mulroy’s Gastropub, Castlebar

Mulroy’s Gastropub liegt in den hinteren Räumlichkeiten des Restaurant Seasons. Hier findet der Bierliebhaber eine feine Auswahl von heimischen Bieren lokaler Brauereien.

Das Essen ist typisch für einen Gastropub: Schnörkellos und handfest. Die ideale Vorbereitung für einen bierreichen Abend. Da wir aber mit dem Auto unterwegs waren, war nur das Connacht Champion für mich in die Wahl gekommen.

Das Personal wirkte leider auf uns etwas gelangweilt, ja fast schon genervt von unserem Besuch. So dauerte es ziemlich lange, bis sich jemand für uns interessierte. Da waren die 1-2 Thekengäste offenbar wesentlich interessanter.

Die fehlende Lust setzte sich leider auch beim Essen fort. Unsere Vorspeise, die frittierten Knoblauch-Pilze, waren mit Mayonaise aus der Tube angerichtet, Knoblauch schmeckte man kaum.

Der Burger war unterer irischer Durchschnitt. Das Beef-Patty war etwas zu lange auf dem Grill, das Dressing fehlte. Der Bun war kühl und nicht zubereitet. Einen Moment auf dem Toaster / Pfanne hätte ihm sicherlich nicht geschadet. Der Salat war ebenfalls etwas lasch, wie auch die Chips. Das Steak auf dem Sandwich war vielleicht das Highlight unseres Dinners, aber auch hier wäre es kein Fehler gewesen, das Brötchen kurz aufzubacken – die Konsistenz würde ich knatschig nennen.

Zum Glück hatten wir noch eine längere Fahrt vor uns, denn nach dem Essen gab es keine Aufmerksamkeit – und damit eben auch keine Getränke – mehr. Warum also länger hier bleiben?

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Donnelly’s of Barna

Husband Daycare CenterAuf unserem Weg von Galway nach Rossaveel fiel uns dieses Seafood-Restaurant mit seinem „Husband-Daycare-Center“ auf – Werbung wirkt also 🙂 .

Nicht ahnend, das wir später abends dieses Restaurant aufsuchen würden.

Die Bedienung war freundlich, wenn auch teilweise etwas zu prominent. Auch das Wort „folks“ hatte er besonders gern. Ein bisschen mehr Abstand vom Gast hätte gut getan.

Wir hatten Lachs und Hecht.  Beide waren etwas zu fettig (s. Bild), was uns später am abend etwas auf den Magen schlug.
Die Beilagenkartoffeln waren nix besonderes, aber auch diese hatten einiges von der Butter abbekommen. Der Lachs war gut, wenn  auch das Zitronen-Kräutersalz etwas zu viel des guten war.
Beim Hecht trübten die Gräten das Essen etwas, waren sie doch mehr als wir sonst gewohnt waren.

Schön fanden wir die große Flasche (Leitungs-)wasser, welches leider etwas zu sehr nach Leitungswasser  geschmeckt hat. Da hätte vielleicht eine  Zitrone o.ä. gut getan.

  • http://www.donnellysofbarna.com/

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The Roadside Tavern

Oh ja, die Roadside Tavern. Mittlerweile ein Must-Go bei unseren Besuchen in den Westen Irlands und das (meiner Meinung nach) aus zwei guten Gründen: Hausgemachtes Bier + Lachs aus dem „Burren Smoke House“ nebenan.
Das auf dem Weg in die Stadt Lisdoonvarna gelegene bunte Haus hat leider nur wenige Parkplätze direkt vor der Tür, man kann aber die Parkplätze des Burren Smoke House nebenan mitbenutzen.
Den frischen geräucherten Lachs gibt es dort auch für den Hausgebrauch zu kaufen. Leider konnten wir uns mangels passender Kühlmöglichkeiten nicht selbst davon überzeugen. Aber glücklicherweise gibt es den auch im Restaurant direkt neben an seeeeeehr lecker zubereitet.
Die Bedienung ist sehr auf zack (am Ende genügte ein Blick Richtung Theke und der Bier-Nachfüll-Prozess startete :))
Regelmäßig gibt es kleine Musik-Sessions mit lokalen Musikern.
Meine Empfehlung: Hot and Cold Smoked Salmon Tagliatelle (s. Bild) und dazu das sehr süffige „Burren Black“.

Das Restaurant ist Teil des Burren Food Trails, welcher auch ein paar schöne Überraschungen rund um den Burren bereithält! Dazu aber später mehr.

Links:

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