Kanoodle D1 – Marlborough St

Angelockt von der einprägsamen Werbung letztes Jahres bot sich jetzt die Gelegenheit, mal eine Filiale von Kanoodle zu besuchen. Glücklicherweise befand sich das Kanoodle D1 nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft in Dublin entfernt.

Der Laden ist in zwei Etagen unterteilt: in das lebhafte (wegen der Küche und Abholtheke) Erdgeschoss und in einen fensterlosen Gastraum im Kellergeschoss, wo sich auch die Toiletten befinden. Der „Keller“ war bei unserem Besuch schwer zu erreichen, da der sowieso schon kleine Abgang und die schmale Treppe von Motorradzubehör versperrt wurde.

Das Ambiente erinnert an eine Mischung aus Bierzelt und Abstellkammer, aber durch die Deko und ein Wandgraffiti wirkt es doch freundlich.

Wir hatten Pad King Chicken + Steamed Rice und The Kanoodle für jeweils 10.95 EUR. Nicht ganz günstig, aber durchaus den Preis wert, denn die Portionen sind üppig bemessen, es gab reichlich frisches (!) Gemüse, und lecker war es auch.

Die Toiletten erreicht man mit einem auf der Quittung aufgedruckten Code. Wohl, um die Klotouristen abzuhalten 😉

Allesamt ein guter Thai-Nudel-Imbiss. Zu Empfehlen ist die Mittagszeit, da es dann auch besondere Angebote gibt.

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Gravy

Eine gute Soße gibt einem guten Essen den Extra-Kick. Super zu einem deftigen Fleischgericht macht sich diese hier (ist zwar ein wenig zeitaufwändig, lohnt sich aber):

  • 1 Glas Fond (Rind, Lamm, Geflügel – je nach Fleischgericht)
  • 1 kleine Flasche Irish Stout
  • 1 EL ungesalzene Butter
  • 1 EL Öl
  • 2 Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Mehl
  • 1 EL Malt Vinegar oder Weißweinessig
  • Salz und Pfeffer

Den Fond in einem kleinen Topf um etwa die Hälfte einkochen lassen.

Währenddessen die Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln zugeben und bei niedriger Hitze glasig und weich dünsten.

Dann den Zucker über die Zwiebeln streuen, die Temperatur erhöhen und die Zwiebeln karamellisieren lassen. Das Mehl darüberstreuen, einrühren und eine Minute mitbraten. Anschließend mit Bier und dem eingekochten Fond ablöschen.

Aufkochen lassen, den Essig zugeben, mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen, dann die Hitze reduzieren und etwa 25 Minuten weiter köcheln lassen.

Wer mag, kann die Soße vor dem Servieren noch pürieren.

 

 

 

Irish Mashed Potatoes

Irish Mashed Potatoes„Mash“ begegnet uns in der irischen Küche in vielen Variationen. Deftig und lecker ist z.B. dieses hier (ergibt 4 Portionen):

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln, geschält
  • 40g Butter, ungesalzen
  • 125ml Sahne
  • Milch
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Die Kartoffeln kochen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und mit der Sahne mischen.

Die Kartoffeln stampfen, die Butter darüber gießen, Milch zugeben (bis zur gewünschten Cremigkeit) und verrühren. Abschmecken, fertig 🙂

Whiskey Grillen in Eppstein

Vergangenes Wochenende luden Mareike Spitzer (irish-whiskeys.de) und Michael Pauli (True Malt) zum Whiskey-Grillen am Bahnhof Eppstein ein. Dort sorgte das Team von der „Wunderbar Weite Welt“ für einige Leckerbissen.
Begleitet wurde das Menü von passenden Whiskeys. Sogar eine Rarität (noch nicht im Handel) durfte man Verkosten.

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Dudelsackmusik von Jens Kapalczynski

Den Anfang (Gruß aus der Küche) machte Tzatziki  mit Zitronen Oliven. Dazu gab es den Coomara Poitin gemischt zu einem (für meinen Geschmack etwas zu bitteren) Cocktail.

Als Vorspeise wurden Garnelen-Spieße auf Sommersalaten mit Limetten-Aioli zusammen mit dem St. Patrick’s Whiskey serviert.

Der erste Hauptgang, begleitet von einem Barr an Uisce Single Malt, bestand aus Marinierten Rindfleisch-Pinchitos auf Couscous mit Salsa und Maiskolben. Leider etwas ungleichmäßig zubereitet, so waren unsere beiden Portionen sehr unterschiedlich gebraten (well done und englisch).

Unbegleitet von einem Gang gab es auch eine Deutschlandpremiere: den 11 Jahre alten  Tipperary „The Rising“. Ein für unseren Geschmack sehr milder Whiskey. Bald gibt es ihn auch im Handel -„die Iren nehmen es mit der Zolldeklarierung nicht sehr genau, darum hängt meine Lieferung seit drei Wochen beim Zoll fest“, erklärte uns Mareike 😉

Dann folgte ein, ebenfalls leider etwas ungleichmäßig gebratener, Lammrücken mit Raviolo la Violette, Ratatouille und Kräuterjus.

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Die Whiskeys des Abends

Auch jetzt gab es einen Whiskey zwischen dem Hauptgang: den Barr an Uisce Small Batch Blended.

Das letzte der drei (!) Hauptgerichte bestand aus Chuletas California mit Grillkartoffel und Sour Cream, kräftig gewürzt passte es hervorragend zum vorletzten Whiskey des Abends: Blackrock Single Malt.

Den Abschluss dieses abwechslungsreichen und kurzweiligen Abends bildeten der klare Favorit von Mareike zusammen mit Gebratener Ananas, Zimt-Eis und Preiselbeerschaum: der Muldoon Likör.

Begleitet wurde der Abend zwischen den Gängen mit typisch keltischer Dudelsackmusik von Jens Kapalczynski (Clan Pipers Frankfurt).

Gegen 23:00 Uhr war dieser Abend dann leider schon vorbei, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!